Parks und Ruheoasen im Stadtzentrum

Der Stadtpark ist der größte und älteste Park in Chomutov. Die Parkgestaltungen wurden nach dem industriellen Landesausbau im Jahre 1913 fertiggestellt. Die Dominante des Parks bildet das repräsentative Stadttheater. Im Sommer lädt der Park bei regelmäßigen Blasmusikkonzerten zum Sitzen ein.

Eine der zauberhaften stillen Ecken (Schlupfwinkel) im historischen Stadtzentrum ist das Atrium Stützpunkt für Bibliothek- und Kulturdienstleistungen. Dieser Renaissancearkadenhof verbindet den Marktplatz des 1. Mai mit dem Gebäudekomplex des ehemaligen jesuitischen Geländes. Hier werden regelmäßig und auch gelegentlich Konzerte veranstaltet.

Am äußersten Rand des städtischen Denkmalgebietes, am Kreisgericht, erstreckt sich ein Park mit einem kleinen botanischen Garten. Hier werden die Besucher mit den für das Erzgebirge typischen Pflanzen bekannt gemacht.

Stadtpark

Der größte und älteste Chomutover Park breitet sich unweit des historischen Zentrums aus. Es ist begrenzt durch das Gebäude des Stadtbads und das benachbarte Fußballstadion auf der einen Seite und von den übrigen dann durch die Straßen Čelakovského, Zborovská, Buchenwaldská und Boženy Němcové. Der Park entstand an der Stelle, die „Alter See“ genannt wurde. Mit seinen Gestaltungen wurde bereits 1833 mit dem Bau eines Schützenhauses begonnen, der fünf Jahre später mit einem Parkspazierweg ergänzt wurde. Der größte Teil des Parks wurde aufgrund der Ratsentscheidung 1868 gegründet, wo die unproduktiven Sümpfe und der unfruchtbare Boden in den Stadtpark verwandelt wurden. Seine Fertigstellung fand bei Gestaltungen nach der Landesindustrieausstellung im Jahr 1913 statt. Das bürgerliche Schützenhaus wurde in den Jahren 1905 bis 1906 in die heutige Gestalt des Theaters – der Dominante am Parkrand umgebaut.

Atrium Zentrum von Bibliotheks und Kulturdienstleistungen

Der Renaissancearkadenhof, das Atrium, verbindet den Platz des 1. Mai mit dem Gebäudekomplex des Zentrums der Bibliotheks- und Kulturdienstleistungen, das ihn umgibt. Das Atrium und alle diese Gebäude (Ignatiuskirche, Stadtgalerie „Speicher“ und das Zentrum der Bibliotheks- und Kulturdienstleistungen) sind Bestandteil des ehemaligen Jesuitenareals. Der Bau des Areals wurde 1590 begonnen und in die Wege geleitet von Georg Popel von Lobkowicz, dem höchsten Burggraf des Böhmischen Königreichs, der 1589 den Jesuitenorden nach Chomutov brachte. Außer dem Jesuiteninternat und den Kirchen (die erste war der Speicher, später Ignatiuskirche), die das Atrium umgeben, war Bestandteil des Areals auch das unweite Gebäude des Jesuitengymnasiums (heute Regionalmuseum). Im angenehmen Milieu des Atriums finden heute Konzerte und andere Kulturvorstellungen statt.

Partnerschaftssäule

Die Säule, die sich in der Nähe des Stadtparks, auf der Fußgängerzone hinter dem Warenhaus Prior in Richtung Magistratsgebäude befindet, symbolisiert die Existenz der Stadt Chomutov, ihre Gegenwart, aber auch die Vergangenheit und Zukunft. Die Vergangenheit stellen Wappen von überwiegend Adelsgeschlechtern dar, die zur Entwicklung der Stadt beitrugen, ein Verzeichnis der Inhaber der Wappen und ihrer Verdienste sind auf einer von zwei Marmortafeln im unteren Teil der Säule aufgeschrieben. Im Mittelteil des Werks sind die Wappen der Europäischen Union, der Tschechischen Republik, des Bezirks Ústí nad Labem (Aussig) und der Stadt Chomutov angebracht. Sie sind in verschiedene Himmelsrichtungen gerichtet und drücken so den Gedanken aus: wir leben in einer Stadt, in einem Bezirk, in einem Land und in einem Europa, dass ist unsere Gegenwart. Über die Gegenwart informiert auch die zweite Marmortafel – auf ihr sind die Partnerstädte von Chomutov (Bernburg, Annaberg-Buchholz, Arenzano) inklusive des Jahres des Partnerschaftsvertragsabschlusses angeführt. Die Erdkugel auf der Spitze der Säule symbolisiert das Motto: Wir leben alle auf einer Erde, Partnerschaft und Freundschaft zwischen den Menschen und Völkern sind ihre und also auch unsere Zukunft.

Park am Gericht mit botanischem Minigarten

Ein neu eröffneter Park, in dem ein botanischer Minigarten errichtet ist, befindet sich am Rand der städtischen Denkmalzone in der Nachbarschaft des Gebäudeareals des Amtsgerichts. In diesem Raum war in der Vergangenheit der Stadtfriedhof und bereits an der Wende des 19. und 20. Jahrhunderts wurde hier der Theodor Körner - Park errichtet, der einen Promenadencharakter hatte. Gegenwärtig dient der Park nicht nur der Entspannung und Erholung, sondern auch als botanischer Minigarten, der die Besucher mit für das Gebiet des Erzgebirges typischen Pflanzen und mit weiteren Arten bekannt macht.